Füttern und ernähren

Füttern und ernähren

Ich finde, Höflichkeit ist eine wichtige Angelegenheit. Und weil dazu eine ordentliche Begrüßung gehört, möchte ich mich dir kurz vorstellen, für den Fall, dass du mich noch nicht kennst.

Ich bin die Lucy von Lucies Hundefutterblog. Zusammen mit meinem Frauchen blogge ich dort über alles, was mit der Ernährung von Hunden zu tun hat. Mein Frauchen macht das sowohl mit beruflichem Hintergrund, aber auch, weil es ihr Hobby ist, eigentlich sogar schon eine Leidenschaft. Ab sofort stehe ich dir hier bei den Hamburger Hunden in Lucies Ernährungswelt bei allen Fragen rund um die Ernährung deines Hundes zur Seite.

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Kennst du den Unterschied?

Du meinst jetzt vielleicht, nachdem du die Überschrift gelesen hast, füttern und ernähren, das ist doch das gleiche. Den Unterschied möchte ich dir im Folgenden kurz erklären:

Füttern bedeutet ganz schlicht, jemand (in unserem Fall natürlich einem Hund) etwas zu essen geben.

Ernähren hat eine viel größere Bedeutung. Der Begriff schließt nämlich mit ein, dass man einen Organismus mit der entsprechenden  Nahrung versucht so zu versorgen, dass er seinen Aufgaben nachkommen kann.

Und jetzt stelle ich dir die Frage aller Fragen:

Fütterst du deinen Hund oder ernährst du ihn?

Hast du dich schon einmal richtig ernsthaft damit auseinander gesetzt, was du deinem Hund zu fressen gibst?

Also, ich meine nicht, dass du hinten auf die Verpackung deines Hundefutters geschaut hast und die Inhaltsstoffe überflogen hast. Ich meine auch nicht, dass du dich entschieden hast, nur noch Futter zu kaufen, wo drauf steht „Keine Zusatzstoffe enthalten“ oder ähnliche Slogans.

Nein, ich meine so richtig!! So richtig ernsthaft und interessiert. Wenn ja, hast du vielleicht schon rausgefunden, dass es in der heutigen Zeit alles andere als einfach ist, seinen Hund mit dem richtigen Futter zu ernähren.

Zu viele Angebote

Kürzlich hat mein Frauchen sich mal die Mühe gemacht, die Webeanzeigen für Hundefutter in einer bekannten Hundezeitschrift zu zählen. Sie hat 13 (!!!) verschiedene Werbeanzeigen für Hundefutter gezählt, in einer einzigen (!!!) Zeitschrift. Da weiß man doch Bescheid, findest du nicht? Und das ist ja nur ein minimaler kleiner Teil. Geh mal in einen Fressnapf und schau dir an, wie viele verschiedene Futtersorten die da haben.

Zu viele Kriterien

Mittlerweile gibt es unendlich viele verschiedene Hundefutter, die alle möglichen verschiedenen Kriterien erfüllen. Man kann sein Futter aussuchen nach den Inhaltsstoffen, nach der Größe des Hundes, nach der Rasse des Hundes, nach der Farbe des Hundes (das gibt es einen sogenannten Color-Komplex, der die Ausprägung der Fellfarbe unterstützen soll), danach, ob er kastriert ist oder nicht, ob er Übergewicht hat, nach diversen Krankheiten, passend zu den individuellen Allergien und noch einiges mehr …

Stell dir mal vor, du gehst in den Supermarkt und sagst zu der Verkäuferin: Ich hätte gerne eine Dosensuppe für eine blonde, übergewichtige, an Diabetes erkrankte, mittelgroße, weibliche, die Wechseljahre hinter sich gebrachte, spanische Person, bitte ohne Zusatzstoffe. Na, die würde dich wohl ganz schön blöd angucken.

Bei Hunden ist das nötig

Meinst du das wirklich? Also, dass Hundefutter nach all diesen Kriterien ausgesucht werden muss? Und wie macht man das, wenn man verschiedene Kriterien hat, die zutreffen, bzw., welche haben Vorrang? Nehme ich jetzt lieber das Futter für den dicken Hund, oder das für den Diabetiker? Oder soll ich das für den kastrierten Hund nehmen oder für den alten? Ach herrje, das ist doch echt kompliziert!! Muss das denn so sein? Nee, ich glaube nicht.

Wieso ich das glaube, verrate ich dir beim nächsten Mal …

Herzliche Pfotengrüße

Deine Lucy

 

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