Streit um Hundefutter

Streit um Hundefutter

Hallo und willkommen auch heute in Lucies Ernährungswelt. Soll ich dir was sagen? Ich bin im Moment echt etwas genervt.

Jaja, Hunde können auch mal genervt sein.  Und willst du wissen, was mir voll auf den Keks geht? Na, diese ewigen Streitereien um Hundefutter, bzw. die Ernährung von Hunden. Und vor allem, wieso werden wir Hunde dabei eigentlich überhaupt nicht gefragt??

Und um was die sich alles streiten, ist echt der Hammer!! Zum Beispiel streiten sie sich darum, ob Hunde nun Getreide, sprich Stärke, im Hundefutter verwerten können, oder nicht. Dabei gehen die Aussagen der „Experten“ so weit auseinander, dass manche behaupten: „Nein überhaupt nicht“, manche sagen „ein bisschen“  und andere wiederum sagen „klar, volle Ladung bitte“. Wer soll da bitteschön noch was glauben??

Oder sie streiten sich darum, ob ein Wolf nun den Mageninhalt von einem Beutetier fressen würde. Manche sagen: „ja, klar als allererstes!!“ und andere sagen „Never ever!!“. Äh, Hallo??? Das kann doch mal nicht soooo schwer sein, festzustellen, was davon nun wirklich stimmt!! Ein paar Wölfe gibt es ja schließlich noch, sogar freilebende. Da könnte man doch mal konkret beobachten, was die nun wovon fressen, oder???

Dann streiten sei sich, wie der Hund sich denn nun domestiziert hat und was er die letzten 15.000 Jahre denn nun gefressen hat. Ey, Leute, denkt doch mal logisch nach, so schwer kann das doch nicht sein!! Ist doch logisch, dass Hunde immer das gefressen haben, was die Menschen ihnen zukommen lassen haben. Und das wird wohl immer das gewesen sein, worauf sie selber verzichten konnten. Also, ganz sicher nicht z.B. der mühsam ergatterte Sonntagsbraten.

Ich finde überhaupt, die sollten mal echt richtig nachdenken! Uns Hunde gibt es ja nun schon seit 15.000 Jahren. Wenn unsere Ernährung da sooooo schlecht gewesen wäre, würde es uns wohl mittlerweile nicht mehr geben. Da können die sich ihre ganzen neumodischen wissenschaftlichen Erkenntnisse eigentlich an den Hut (oder sonst wohin) stecken.

Wie wäre es denn, wenn die sich alle mal besinnen und einfach uns Hunde fragen, was wir denn gerne fressen möchten? Aber nicht so, wie die das im Moment machen. Da stellen sie einem Hund zwei verschiedene Fertigfutter hin und er darf wählen. Und was wählt der dann? Na, ist doch logisch, der wählt dann das kleinere Übel. Nee, ich meine, so richtig!! Stellt dem Hund mal eine Schüssel Fleisch hin, eine Schüssel Gemüse, eine Schüssel Getreide, usw. Und dann schaut doch mal, was er davon frisst!! Ha, ich glaube, die ganzen Experten und Möchtegernexperten, Wissenschaftler und Hobbyprofis, ich glaube, die würden ganz schön doof gucken.

Aber klar, ein Hund weiß natürlich nicht, was gut für ihn ist. Das hat er nämlich verlernt, im Laufe seiner Domestikation. Er ist halt gewöhnt daran, die wichtigen Entscheidungen seinen Menschen zu überlassen. Oder?? Und rechnen können Hunde ja auch nicht. Wie sollen sie da wissen, wie viel Nährstoffe sie wovon brauchen? Kinder von Menschen müssen das ja auch erst mal lernen … Ach nee, ich vergaß, das mit dem Nährstoffbedarf ausrechnen, das gibt es ja nur bei den Tieren. Menschen machen das ja gar nicht. Komisch eigentlich … wie können die so bloß überleben?

Also, ich bin für einen Test: „Was der Hund am liebsten frisst“! Was hältst du denn davon? Das wäre doch mal eine Aktion, die könnte um die ganze Welt gehen …

„Was mein Hund am liebsten frisst“

Und am Ende müssten alle Experten klein beigeben. Weil der Hund gewonnen hätte …

Nächste Woche werde ich dir dann mal wieder etwas fachspezifischer berichten. Bis dahin sage ich …

Herzliche Pfotengrüße

Deine Lucy

 

 

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