Kosten rund um den Hund - was muss man einplanen?

Kosten rund um den Hund - was muss man einplanen?

Manchmal kann es Hals über Kopf gehen und plötzlich ist es soweit: Der kleine Flauschpopo soll ganz bald schon einziehen!

Man möchte dem Neuzugang ein tolles Zuhause bieten und ihm alle Wünsche erfüllen – fällt aber bei einem Blick aufs Konto schnell aus allen Wolken. Gerade in der Anfangszeit gibt man schnell viel Geld aus, ohne es so richtig mitzubekommen. 

Damit das böse Erwachen nicht ganz so groß ist, hab ich versucht alles in einer Liste festzuhalten, was man finanziell einplanen sollte. 

Ein paar Einkaufstipps und Erklärungen gibt es natürlich gleich mit dazu.

Wofür min max
Adoptionskosten / Kaufpreis 250,00 € 1500,00 € +
Impfung 40,00 € 80,00 € +
Steuer 10,00 € 200,00 € +
Grunduntersuchung Tierarzt 15,00 € 60,00 € +
Entwurmen - nur bei Bedarf 20,00 € 30,00 € +
Haftpflicht 25,00 € 60,00 € +
 (www.vergleichen-und-sparen.de)    
Hundebett 10,00 € 300,00 € +
Box 20,00 € 300,00 € +
Leine + Halsband 10,00 € 150,00 € +
Geschirr 10,00 € 150,00 € +
Schleppleine 25,00 € 60,00 €
Leuchthalsband / Blinki 5,00 € 45,00 €
Bürste 5,00 € 30,00 € +
Napf 5,00 € 15,00 € +
Napf für unterwegs 5,00 € 15,00 €
     
Spielzeug 5,00 € 50,00 € +
     
Futter (1 Monat) 50,00 € 250,00 €
Leckerli/Kaukram (1 Monat) 10,00 € 50,00 €
     
Hundeschule (1 Monat) 20,00 € 150,00 €
     
Küchenrolle 15,00 € 25,00 €
Putzmittel (Essigreiniger, Hygienespray, Waschmittel etc.) 15,00 € 30,00 €
     
Hundebücher / Bücherhallenmitgliedschaft 20,00 € 100,00 € +
Beruhigungstee, Schokolade usw. 25,00 € Ende offen
Sonstige (Zerfressene Schuhe etc.) 100,00 € Ende offen

 

Ihr seht, die Preise gehen zum Teil ganz schön auseinander. Ich bin der festen Überzeugung, dass es dem Hund egal ist, ob das Hundebett nun 10 € beim Discounter oder 500 € als Maßanfertigung gekostet hat – Hauptsache es ist gemütlich. Natürlich gibt es aber schon Qualitätsunterschiede und man sollte darauf achten, aus welchen Materialien das Bettchen ist, wo es gefertigt wurde und das es auch sicher für den Vierbeiner ist. Außerdem zählt natürlich auch noch der eigene Geschmack und der Anspruch an dieses Möbelstück, denn schließlich steht es ja auch in eurem Zuhause.

Für meine Mila habe ich damals nicht viel Geld ausgegeben und wir sind trotzdem beide überglücklich miteinander gewesen.

Adoptionskosten:

Hier ist die Spanne meiner Meinung nach besonders groß – was viele immer wieder nachdenken lässt. Ist ein Hund, der 1500 € kostet „mehr wert“ als einer, der mir geschenkt wird? Ganz definitiv: Nein! Ein Hundeleben ist immer unbezahlbar.

Warum aber nun der Hund vom Züchter so viel mehr kostet, als der Hund aus dem Tierschutz ist ganz simpel: Der Züchter hatte einen weiten Weg hinter sich, bis du deinen neuen Begleiter auf den Arm nehmen konntest. Ausstellungen, Tests, Tierarztbesuche, eventuell Import des Deckrüden und Papiere kosten den Züchter viel Geld. Die Aufzucht – welche ein 24-Stunden Job ist, während der Züchter Urlaub nehmen muss – und die Futterkosten kommen noch oben drauf.  Wenn der Züchter also 1200 € für seinen kleinen Liebling nimmt, kann er damit oft gerade eben seine eigenen Kosten decken. Wenn du skeptisch bist, wird dir ein guter Züchter dazu bestimmt gerne mehr erzählen, wenn du nett fragst. Bei besonders hohen Welpenpreisen (jenseits der 1800 €) sollte man sehr vorsichtig werden und sich genau erklären lassen, warum dieser spezielle Welpe so teuer ist.  In Zeiten des Internet ist so etwas schnell recherchiert. Im Zweifelsfall: Finger weg!

Bei Hunden aus dem Tierschutz sieht es oftmals anders aus: In den meisten Fällen wird eine Schutzgebühr bis zu 500 € bezahlt, bei Hunden aus dem Auslandstierschutz kommen oftmals noch Transportkosten hinzu. In beiden Fällen gibt es einen Schutzvertrag, der sehr aufmerksam gelesen werden sollte. Auch eine Anzahlung ist in den meisten Fällen die Praxis.

Besonders hellhörig und skeptisch sollte man werden, wenn ein Welpe einen besonders kleinen oder einen besonders großen Preis hat: Oftmals stimmt hier etwas nicht. Auch wenn der Welpe „geliefert“ wird oder aus einem Kofferraum heraus verkauft wird ist Vorsicht geboten und ihr solltet euch auf keinen Fall auf einen Kauf einlassen.

Wer einen Hund von weiter weg adoptiert sollte unbedingt die Fahrtkosten mit einkalkulieren. Bei 3 Besuchen und der Abholung,  sammeln sich die gefahrenen Kilometer ganz schnell.

Impfung

Meistens werden die Welpen schon mit 8 Wochen grundimmunisiert. Diese Impfung muss nach einigen Wochen wiederholt werden und kostet – je nach Tarif des Tierarztes – zwischen 40,00 und 80,00 Euro. Hier lohnt es sich, die Preise zu vergleichen. Wir impfen z.B. woanders, als wir sonst zum Tierarzt gehen. Bei einigen Praxen gibt es spezielle „Impftage“, wo man ohne Anmeldung günstig sein Tier impfen lassen kann. Natürlich sollte man sich auch hier Erfahrungsberichte einholen und auf das Bauchgefühl hören. Ob und wie oft man danach weiterimpft (Jährlich, 3-Jährlich, gar nicht) bleibt einem selbst überlassen. Eine Grundimpfung ist jedoch für fast alle Hundeschulen und Spielgruppen Pflicht.

Tierarzt & Entwurmen?

Wenn der Welpe sich eingelebt hat, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. So kann der Welpe den Tierarzt und der Tierarzt den Hund kennenlernen, ohne dass etwas „schlimmes“ passiert.  Spielerisch ist vielleicht auch schon eine Untersuchung möglich – oder einfach nur „Hallo sagen“.

Meistens werden Welpen zu Beginn einmal entwurmt. Später kann man regelmäßig (alle 3 Monate) entwurmen, oder eine Kotprobe abgeben und nach Bedarf entwurmen. Hierbei sollte man sich aber an den Tierarzt seines Vertrauens wenden.

Des Weiteren macht es Sinn sich Geld für TA Kosten zurückzulegen, denn eine große OP oder eine schlimme Krankheit beim Vierbeiner können schnell mal richtig teuer werden und in den 4 stelligen Bereich gehen. Es gibt auch die Möglichkeit Krankenversicherungen und OP Versicherungen für den Vierbeiner abzuschließen. 

Steuer und Haftpflicht

In Deutschland muss für jeden Hund Steuern gezahlt werden. Diese Steuern variieren je nach Bundesland von 10,00€ bis 200,00€ - für Listenhunde fallen meist 600,00€ und besondere Auflagen an. Damit ein Hund bei der Steuerbehörde angemeldet werden kann, muss er haftpflichtversichert und gechippt sein.

Die Haftpflichtversicherung greift, falls der Hund mal etwas kaputt macht oder in eine Beißerei verwickelt ist. Gerade bei Welpen ist schnell mal der teure Schuh von Tante Inge angeknabbert oder der Teppich von Opa Helmut vollgepieselt. Also: Gut vergleichen! Geht zum Beispiel auf der Seite: www.vergleichen-und-sparen.de 

Zubehör & Einrichtung?

Hach, das ist ein Punkt bei dem man Unmassen an Geld ausgeben kann. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei allerdings auf „kann“, denn wie schon gesagt: Unseren Wuff interessiert es nicht, wie viel seine Sachen gekostet haben – Hauptsache bequem.  Uns Halter sollte es aber schon interessieren, ob man gute Produkte (Schadstofffrei, ungefährlich, haltbar etc.) kauft. Trotzdem muss es natürlich auch in das eigene Budget passen.

Hundebett/Box

Bei uns daheim ist es ein buntes Wirrwarr: Angefangen hat es mit einem günstigen Kissen (20 €) vom Onlineversand, weil ich dachte, dass Baby-Mila es eh zerstört. Erstaunlicherweise lebt es nach zwei Jahren immer noch.  Dazu kam dann vor einigen Monaten eine wunderbare Kudde (ab 50 €) und ein paar Tage später ein selbstgenähtes Kissen aus einer Fleecedecke und einem Ikea-Kopfkissen (7 €). Wir haben auch Plastikkörbe ausprobiert und sogar ein orthopädisches Kissen – beides relativ erfolglos. Milas Favorit ist und bleibt jedoch das günstige Kissen, das sie als Welpe schon geliebt hat. Und natürlich unser Bett: Denn nichts ist bequemer, als Frauchens Kopfkissen (das übrigens auch von Ikea ist).

Ihr seht: Es muss nicht immer teuer sein, ein ganz normales Kopfkissen oder eine alte Kindermatratze tut es auch. Mit der Zeit findet man auch heraus, was es sein soll: Kissen, Bett, Korb, Box, Decke oder etwas ganz anderes. Wenn man allerdings auch etwas mehr investieren möchte, dann ist das in der heutigen Zeit kein Problem. Es gibt viele tolle Hersteller von Hundebetten, Hundekissen und Hundedecken. 

Viele Hunde mögen auch eine Box (Gitterbox, Stoffbox, Alubox, Plastikbox) als Rückzugsort. Diese kann man auch im Auto als Transportbox nutzen – man sollte hier aber auf gute Qualität achten. Immerhin hängt das Leben unseres Vierbeiners im Auto davon ab. Oft bekommt man günstig gebrauchte Boxen bei eBay. Des Weiteren ist bei diesen Boxen auf Stabilität und auch auf mögliche Kleinteile etc., die abgenagt werden können zu achten.

Leine + Halsband, Geschirr, Schleppleine?

Ich gebe es wirklich ungerne zu aber: Eine Leine ist vollkommen ausreichend! Genauso wie ein Halsband und ein verstellbares Geschirr ausreichend sind. Es schadet aber auch nicht, wenn man zwei, drei, oder fünf hat – allerdings braucht man dann auch bald eine eigene Garderobe für den Hund.

Anfangs läuft der Hund im Idealfall am Geschirr, denn das schont den zarten Hals, solange er lernt „artig“ zu gehen. Später kann man dann problemlos zum Halsband wechseln. Die „Anziehsachen“ sollten zum Hund passen. Einem Chihuahua ist mit einer 12 mm-Lederleine genauso wenig ein Gefallen getan, wie einem Neufundländer mit einer 5 mm Stoffleine. Im Idealfall ist sie wasch- oder abwischbar und hat einen stabilen, aber nicht zu schweren Karabiner. Das Geschirr sollte gut sitzen (zwei Finger zwischen die Vorderpfoten und den Bauchgurt) und der Hund sollte sich nicht selbst befreien können. Gleiches gilt auch für das Halsband, es sollten zwei Finger zwischen Hundehals und Halsband passen.

Für den Anfang genügt ein günstiges Geschirr/Halsband/Leine aus Nylon, denn theoretisch könnte alles dem Heißhunger des Hundebabys zum Opfer fallen. Mila hat übrigens drei Leinen verköstigt – und Frauchen sich furchtbar geärgert, dass sie gleich die gute Lederleine benutzt hat. Natürlich ist hier nach oben hin auch keine Grenze gesetzt: Während man günstige Leinen bereits für 5–10 € bekommt, kann man für edles Elchleder auch weit über hundert Euro ausgeben.

Eine Schleppleine macht für das anfängliche Rückruftraining ebenfalls Sinn. Ob Nylon, Baumwolle, Wäscheleine, Fettleder oder Biothane ist Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass sie den Hund auch bei voller Geschwindigkeit und vollem Gewicht halten kann. Eventuell wären dazu auch Handschuhe angebracht, denn eine Leine, die einem durch die Hände saust kann ganz schön schmerzhaft werden. Reithandschuhe bekommt man bereits ab 5 €. 

Spielzeug?

Gerade im Welpen- und Junghundealter sind unsere Vierbeiner sehr verspielt und freuen sich über jedes neue Spielzeug. Online, in Hundeläden und im Zoofachmarkt gibt es eine riesige Auswahl an Beschäftigungsmethoden für den Hund. Natürlich ist hier auch für jeden Geldbeutel etwas dabei. Was der Hund mag, ist natürlich Geschmackssache, für den Anfang fährt man mit einem KONG, einem (Knoten-)Tau und einem Plüschtier recht gut. Ich bestehe meist nicht auf „Marken“, aber beim KONG bin ich absolut überzeugt, dass es der Original sein muss, denn billige Kopien können lebensgefährlich werden.

Natürlich könnt ihr auch einen Blick in unsere DIY-Ecke werfen, da findet ihr tolle Anleitungen für selbstgemachte Spielzeuge.

Sonstiges?

Außerdem brauchen wir noch – je nach Rasse -  eine Bürste oder einen Kamm und für die dunklen Tage ein Leuchthalsband oder einen Blinkanhänger. Bürsten bekommt man bereits für wenige Euro, kann aber auch 40 € und mehr ausgeben. Im oberen Preissegment liegt der „Furminator“, welcher laut Erfahrungsberichten sein Geld definitiv wert ist.

Leuchthalsbänder gibt es ebenfalls von günstig bis teuer: Am günstigsten sind wohl die „Blinkanhänger“ für wenige Euro, das „Leuchti“ ist mit 40€ schon nicht mehr so günstig. Wir haben uns für das Mittelfeld entschieden und sind sehr zufrieden mit dem Visio Light von Karlie für 10 €.

Futter/Leckerli?

Kaum ein Thema wird in der Hundeszene so heiß diskutiert, wie das Futter. Ob Nassfutter, Trockenfutter, roh oder gekocht – wie man es macht, man macht’s verkehrt. Mein Tipp: Schaut, was eurem Hund gut tut und was zu euch passt!

Hier gehen die Preise auch weit auseinander: Das günstige Alditrockenfutter kostet 15 Euro für 15 Kilo – bei Orijen bezahlt man je nach Sorte beinah 80 Euro. Das Teurer nicht gleich Besser ist, zeigen Marken wie Frolic & Co. Deshalb: Gut informieren, erst einmal das weiterfüttern, was es beim Züchter gab und langsam umstellen.

Das Gleiche gilt für Leckerli – hier gibt es meilenweite Unterschiede. Je nach dem was dem Hund schmeckt und was er verträgt gibt es Unmengen an Möglichkeiten. Online und im Fachhandel gibt es hunderte von Dingen, die das Hundeherz höher schlagen lassen: Kekse, Hundefutterbrocken, Trockenfleisch, Knochen, getrocknete Innereien uvm. Wer nicht im Handel kaufen mag, kann beim Schlachter oder im Supermarkt frische Knochen kaufen – oder aber frisches Fleisch und mit einem Dörrautomaten (oder im Backofen) selbst dörren. Funktioniert natürlich auch mit Obst.

Alle Küchenfeen und -zauberer unter uns finden in selbstgebackenen Hundekeksen vielleicht eine günstige und schmackhafte Alternative. Tolle Rezepte dazu findet ihr natürlich auch auf unserer Seite.

Hundeschule?

Wer mag, geht mit seinem neuen vierbeinigen Freund in die Hundeschule oder in die Spielstunde. Auch wenn es meist nur ein kleiner Betrag ist, sollte man ihn trotzdem auf dem Zettel haben. Einzeltraining kann dann schon mal wesentlich mehr kosten, kann aber für euren Vierbeiner und euch die richtige Lösung sein. Ihr solltet diese Geld nur schon mal eingeplant haben.

Hundehotel / Hundesitter

Manchmal kann man aus beruflichen oder privaten Gründen seinen Vierbeiner nicht immer dabei haben. Heutzutage gibt es viele tolle Anbieter die einem in diesem Fall helfen können, allerdings sollte man auch hierfür das nötige Geld zur Verfügung haben. 

Küchenrolle & Co.

Wenn mich heute jemand fragt, was er braucht, wenn ein Welpe einzieht, ist das Erste was ich sage: Küchenrollen. Massenweise Küchenrollen. Alternativ auch Toilettenpapier. Denn wenn ein Welpe ins Haus kommt, muss man andauernd etwas aufwischen – sei es nun Pipi, Häufchen oder einfach das umgestoßene Glas Wasser, weil der Zwerg noch nicht weiß, wie seine vier Beinchen funktionieren.

Genauso wichtig sind Putzmittel: Gerade wer Teppich im Haus hat, wird um Essigreiniger (gegen den Geruch) und Teppichputzmittel nicht herumkommen. Aber auch glatter Fußboden freut sich, wenn der Hundepopo nicht immer die gleiche Stelle zum Pipi wiederfindet. Wir haben im Monat knapp 3 Flaschen (und gefühlte 20 Pakete Küchenrollen) verbraucht – die natürlich nicht vorher bedacht waren. ;)

„Kleinigkeiten“?

Wieder ein Punkt, von dem ich weiß, dass er nicht sein muss, bei dem es aber sehr beruhigend ist, wenn man Geld dafür zurückgelegt hat. Fast alle Menschen die ich kenne, haben mindestens ein Hundebuch gelesen. Meistens sogar eines im Schrank stehen. Gerade in der ersten Zeit tut es gut, ein Nachschlagwerk zu haben, wenn man nicht weiß, wie es mit dem Knirps weitergehen soll. Inzwischen gibt es zu jedem Thema und Problem ein eigenes Buch – besonders zur Welpenerziehung einen ganzen Berg.

Mein erstes Welpenbuch war „Lassie, Rex & Co“. Es wird humorvoll erklärt, wie der Hund denkt und wie wir ihm dabei helfen können, zu verstehen, was wir von ihm wollen. Wie bei allen Erziehungsratgebern sollte man nicht zu 100% glauben, was im Buch steht, sich das heraussuchen, was zu einem passt und einen gemeinsamen Weg für sich und seinen Hund finden.

Der Satz der mit „Du braucht Unmassen an Küchenrolle…“ beginnt, endet meistens mit „…und Schokolade! Eventuell auch Beruhigungstee.“Ein Welpe ist anstrengend. Ein Welpe kostet Kraft. Es kann alles ganz einfach sein, Welpe sofort stubenrein und immer nur lieb. Es kann aber auch ganz anders kommen – und wenn man zum zwanzigsten Mal in die Hände gebissen wird, freut man sich unglaublich, wenn man Schokolade im Haus hat. Apropos „im Haus haben:“ Wer alleine wohnt, sollte eventuell ein bisschen auf Vorrat einkaufen, denn kleine Welpen bleiben noch nicht alleine.

Ganz zuletzt, sollte man ein bisschen Geld für „zerstörte Dinge“ und sonstige Katastrophen zurücklegen. Wenn der zahnende Welpe die Lieblingsturnschuhe erwischt, ist es ein bisschen weniger ärgerlich, wenn man das bereits eingeplant hat.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner kleinen Übersicht ein bisschen helfen. Natürlich ist diese Liste für jeden individuell erweiterbar oder verkürzbar – es kommt immer auf den eigenen Geschmack und auf den ausgesuchten Vierbeiner an.

Wie bei den meisten Dingen gilt gilt auch beim Hund: Man kann mit wenig sehr gut zurechtkommen, aber nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Vieles kann man gut auf dem Flohmarkt oder gebraucht online kaufen, bei medizinischen und lebenswichtigen Dingen lohnt es sich zwar Preise zu vergleichen, aber man sollte NIEMALS Abstriche aus Kostengründen machen.

Zubehör und Futter kann man durch Gutscheine oft zum guten Preis online kaufen.

Wen kleine Schönheitsfehler nicht stören, wird auch an sogenannter „B-Ware“ viel Geld sparen können: Produkte, bei denen z.B. die Verpackung kaputt ist, werden oft 50% - 70% günstiger verkauft.

Mila und ich wünschen euch viel Spaß mit eurem neuen Mitbewohner!

Bis Bald!

 

 

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