Hundegeschirrkauf - worauf sollte man achten!

Hundegeschirrkauf - worauf sollte man achten!

Hallo ihr Lieben, irgendwann ist es wohl bei (fast) jedem von uns soweit: Ein Geschirr für den Hund soll her.

Für viele Zwecke

Sei es nun schon früh im Welpenalter um die empfindliche Halswirbelsäule der Knirpse zu schonen, später zum Radfahren, zum Autofahren oder einfach weil man ein Geschirr besser findet als ein Halsband, für sie alle gilt das Gleiche: Ein Geschirr MUSS gut sitzen. Ein wirklich schlecht sitzendes Geschirr kann genauso viel und sogar noch mehr schaden anrichten, als permanenter Zug auf dem Halsband.

Beratung und Sorgfalt beim Kauf

Das Geschirr sollte vor dem Kauf anprobiert und kontrolliert werden, ob es wirklich gut sitzt – bei einem Onlinekauf sollte die Möglichkeit bestehen, das Geschirr zurückschicken zu können, wenn es nicht passt. Im Idealfall ist eine Person dabei, die sich mit Hunden und insbesondere Geschirren gut auskennt. In vielen Zoofachgeschäften gibt es gut ausgebildete Fachverkäufer oder im Freundeskreis findet sich bestimmt ein guter Freund, der ganz viel Hundewissen angehäuft hat und bei der Auswahl hilft. Da man so eine Person leider nicht immer in der Handtasche dabei haben kann und es auch in einem Zoofachgeschäft mal einen Verkäufer gibt, der nicht so viel Ahnung von dem was er tut hat, habe ich mal ein paar Punkte gesammelt, auf die ICH beim Geschirrkauf achte und die einen mit großer Wahrscheinlichkeit davor bewahren die gröbsten Geschirr-Fehler an den Hund zu bringen.

Halsbereich: Das Geschirr sollte im Halsbereich gut sitzen, das heißt unter dem Hals und darf auch bei Zug an der Leine nicht Hochrutschen / auf den Hals drücken. Im Idealfall ist es im Brustbereich gut gepolstert, ohne den Hund beim Gehen zu behindern. Wenn es vermeidbar ist, sollte kein Ring etc. auf dem Brustbein sitzen und ggf. Scheuern. Zwischen Geschirr und Hals des Hundes sollten zwei Finger flach dazwischen passen.

Schultern: Gerade bei Welpen, die sich noch im Wachstum befinden, sollte auf den Schultern kein Teil des Geschirrs aufliegen. Es können, besonders bei viel Bewegung, Scheuerstellen entstehen und im schlimmsten Fall durch eine Schonhaltung bleibende Schäden im Gangbild auftreten.

Bauchgurt: Beim Bauchgurt – also dem Gurt hinter den Vorderpfoten gilt wie beim Halsbereich auch: Zwei flachliegende Finger sollten gut zwischen Geschirr und Hund passen.

Bauchgurt – Seitenansicht: Zwischen Bauchgurt und Vorderpfoten sollten etwa zwei Finger platz sein, gerne mehr (solange dies nicht mit Punkt 3 kollidiert), mindestens aber so viel Platz, dass das Geschirr beim Gehen nicht die Vorderbeine berührt.

Bauchgurt – Bauchbereich: Beim Abstand zu den Vorderpfoten muss unbedingt auch darauf geachtet werden, dass das Geschirr mindestens auf dem letzten Rippenbogen sitzt und auch bei Zug nicht hinter die Rippen rutscht. Wenn das passiert, drückt es nämlich direkt auf den Magen! Das ist nicht nur unangenehm für unseren Vierbeiner, sondern auch nicht wirklich gesund.

Zu guter Letzt ist natürlich auch wichtig, dass das Geschirr in einem vernünftigen Verhältnis zum Hund stehen muss – wenn der Hund sich vor lauter Polster gar nicht mehr bewegen kann, bringt ihm das beste Polster nichts. Wenn ihr ein Geschirr gefunden habt, auf das all diese Punkte mehr oder weniger zutreffen, hängt eure Leine an das Geschirr und lauft ruhig ein bisschen durch das Geschäft, nur so könnt ihr sicher gehen, dass das Geschirr auch bei Bewegung da bleibt, wo es hingehört. Wenn ihr euch nicht sicher seid (auch im Fachgeschäft) holt euch eine zweite Meinung dazu, dann habt ihr lange Freude an dem richtigen Geschirr. Und wenn ihr im Zoofachhandel gar nichts Passendes finden könnt, denkt eventuell über eine Maßanfertigung nach. Lieber einmal vernünftig kaufen als sich zwanzigmal Ärgern.

Derzeit super beliebt und echt gute Geschirre sind die Modelle von ANNYX! Ich hoffe, ich konnte euch beim Geschirrkauf ein wenig weiterhelfen.

Liebe Grüße, Kaddie & Mila 

annyx

 

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