Helgoland Tour - Kegelrobben mit Daniela Drews Fotografie

Helgoland Tour - Kegelrobben mit Daniela Drews Fotografie

Unsere Partnerin Daniela Drews hat im Januar 2015 eine Fotoreise nach Helgoland unternommen. Hier ist der Reisebericht einer Teilnehmerin. Vielen Dank an die Verfasserin Angela Bamberg.

Freitag, 16.01.2015

Los geht es schon früh am Morgen in der Hoffnung dass die Fähre „Funny Girl“ endlich nach fast einer Woche wieder die lange Fahrt nach Helgoland auf sich nimmt und wir wie geplant auf die Insel kommen. Pünktlich, wie vereinbart, sind alle am Treffpunkt und erfahren dass die Fähre zwar fährt, aber leider erst mit fast 2 Stunden Verspätung. Es wird wohl auf ruhigere See gewartet.

Was soll´s. Machen wir das Beste draus. Also haben wir uns gemeinsam in das kleine Hafenrestaurant gesetzt und so konnte man sich erstmals kennen lernen. Auf den ersten Blick – eine tolle Truppe!

12 Uhr. Es geht los. Die Fähre startet und es scheint eine ruhige Überfahrt zu werden, aber die Crew an Board holt einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Es soll sehr unruhig werden. Warten wir es mal ab…

Nach ca. 1 Stunde war uns klar. Die Überfahrt wird alles andere als ruhig. Hohe Wellen peitschten gegen das Schiff. Das Bug tauchte immer wieder bis zur Oberkante tief in die Wellen ein. Es schaukelte – links, rechts, links, rechts… hoch, runter, hoch, runter. Einige Mitreisende haben das ganze hoch und runter, links und rechts nicht so gut verkraftet, aber als die Fähre dann die Insel Helgoland erreichte, waren die Strapazen vergessen! Gutes Wetter wartete auf uns.

 

Unser Gepäck wurde zum Glück zur Jugendherberge transportiert und so konnten wir uns deutlich leichter bepackt auf den Weg zu jener machen. Angekommen, waren wir sehr erstaunt über die wundervolle Lage der Jugendherberge. Direkt am Meer, mit eigenem Strand und Steg. Traumhaft, um noch schöne Bilder im Abendlicht zu machen.

Müde und hungrig trafen wir uns zum Abendessen in einem wundervollen Restaurant. Der Koch war sehr bemüht alle Wünsche zu erfüllen. Spät abends fielen wir dann alle müde in unsere Betten und hofften, dass der nächste Tag ebenfalls gutes Wetter für uns bereithalten wird.

Samstag, 17.01.2015

8 Uhr morgens. Frühstück. Ein ausgiebiges und wirklich reichhaltiges Frühstücksbuffet hat die Jugendherberge auf Helgoland zu bieten. So konnten wir frisch gestärkt in den Tag starten und freuten uns auf die langsam aufgehende Sonne und den bis dahin blauen Himmel. Um 9 Uhr fuhr unsere kleine Fähre zur Düne. Dort angekommen ging es zu Fuß am Strand entlang auf die andere Inselseite zu den Robben. Und da waren sie… wunderschöne Kegelrobben. Babies, Jungtiere, Mütter, Väter, alte Bullen… alle lagen sie dort zu unseren Füßen. Sie strahlten eine herrliche Ruhe und Gelassenheit aus. So majestätisch. So unfassbar wundervoll. So unglaublich. Diese Tiere dort frei in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben und zu sehen wie sie ihre Jungen säugen, wie sie sich streiten, wie sie gemeinsam kuscheln und manchmal auch einfach nur Quatsch machen. Es war traumhaft. Auch der kleine Hagelschauer um die Mittagszeit konnte unsere Laune und das Erlebnis nicht trüben. Wir tranken etwas Warmes und trockneten unsere Kleidung im Flughafenrestaurant und schon kam auch die Sonne wieder heraus. Lange haben wir es dort im Inneren nicht ausgehalten. Wollten wir doch bei Sonnenschein die wundervollen Robben fotografieren und sie beobachten. Immer wieder sah man hier und da kleine Robben und ältere Robben die regelrecht zu posen schienen. Schnell waren die Speicherkarten voll mit wunderschönen und atemberaubenden Bildern. Als wir dann um 15 Uhr mit der kleinen Fähre wieder zurück auf die Hauptinsel fuhren sah man in jedem Gesicht diese Freude und die Glückseligkeit des Erlebten.

Zurück in der Jugendherberge wurden dann auch schon gleich die ersten Bilder gesichtet und bestaunt.

Hungrig trafen wir uns am Abend zum gemeinsamen Abendessen in einem wieder einmal wundervollen Restaurant. Das Essen schmeckte herrlich und wir unterhielten uns über das Erlebte und das Kommende und einfach über alles rund um die Fotografie. Es wurde ein sehr lustiger und losgelöster Abend. Es wurde viel gelacht und geredet und spät am Abend, zurück in der Jugendherberge haben sich bereits einige zum „Bildervergleich“ getroffen. Spät am Abend ließ man alles noch einmal Revue passieren und schwelgte in den Tageserinnerungen und man wünschte sich wieder zurück auf die Düne. Spät nachts ging es dann müde in die Betten um am nächsten Morgen das Oberland noch zu erkunden. Hoffentlich auch bei Sonnenschein.

Sonntag, 18.01.2015

Um 8 Uhr startete der Tag mit einem erneut sehr ausgiebigen Frühstücksbuffet in der Jugendherberge. Leider erwartete uns der Tag mit dunklen Wolken und Regen. Schnell machten wir eine kleine Planänderung, nutzten den Regen und trafen uns im Empfangsbereich der Jugendherberge um eine große Bildbesprechung aller „Top-Bilder“ zu machen. Jeder Teilnehmer präsentierte ca. 20 seiner besten bzw. schönsten Bilder. Schnell stellte man fest, dass alle zwar dieselben Tiere fotografiert hatten, aber dennoch alle Bilder anders und doch einzigartig waren. So konnte man hier und da noch kleine Anreize für die Zukunft mitnehmen, besprach die Einstellungen der Kamera, die Positionen zum Fotografieren und die entsprechende Bildbearbeitung.

Gegen 10 Uhr hörte der Regen kurzzeitig auf und einige entschieden noch kurz in die Stadt zu gehen, sich umzuschauen und das ein oder andere Souvenir zu kaufen. Das Oberland war bei diesem Wetter leider nicht zum fotografieren geeignet.

So trafen wir uns alle um 12:30Uhr auf der Fähre um zurück nach Cuxhaven zu fahren. Für diesen Tag wurde eine ruhige See vorhergesagt und auch diesmal stimmte die Aussage. Es war eine ruhige Überfahrt und alle kamen wohlbehalten wieder auf dem Festland an. Die Gruppe trennte sich teilweise bereits kurz nach dem Anlegen. Einige tranken noch einen Kaffee bzw. Tee zusammen und dann kam das große Verabschieden. Mit einem traurigen und einem lachenden Auge verabschiedete man sich. Hatte man doch in den letzten 3 Tagen wundervolle Menschen kennengelernt und eine wunderbare Zeit miteinander verbracht. Aber dennoch freuten sich die meisten auch auf die Daheimgebliebenen und das eigene Bett. Denn man weiß ja. „Bekanntlich schläft man Zuhause doch am Besten.“

Alles in allem waren es sehr lehrreiche, schöne, lustige, emotionale und wundervolle Tage mit wunderbaren Menschen, die man hoffentlich auch bei einer erneuten Fotoreise wieder sieht! 

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