Fotoshooting - Unser erstes Mal...

Fotoshooting - Unser erstes Mal...

Der Plan stand fest....Wir wollten euch die Hamburger Hunde näher vorstellen und dafür brauchten wir tolle Fotos.

Von Nane und Chewy schöne Bilder zu machen wird schon nicht einfach werden, dachten wir, aber mich auch noch mit drauf...FURCHTBAR...!

Es gibt für mich nichts schlimmeres, als wenn jemand eine Kamera nimmt und ein Foto von mir machen möchte, wenn ich es weiß... Selbst beim Selfi brauche ich ca. 280 Versuche, bis ich dann ein Bild finde, welches ich mit diversen kleinen Programmen bearbeite und das dazu beiträgt, dass man sich im Ansatz einigermaßen ok findet...Man könnte es auch Photophobie nennen... Andere Leute, Hunde, Landschaften etc. auf Fotos SUPER, man selber SCH...SE. 

Also, die Aufgabe war klar definiert. Einen Fotografen oder eine Fotografin finden, bei der man sich nicht so schämt vor der Kamera, die Nerven wie Drahtseile mitbringt, viel Zeit, eine tolle Location und am Besten noch einen guten Draht zum Wettergott hat, weil das Shooting unbedingt draussen stattfinden sollte.

Durch unsere Hamburger Hunde Seite hatten wir uns natürlich schon mit einigen Anbietern beschäftigt und die Wahl fiel dann auf Annett Mirsberger von Tierpfoto.de. Annett hatten wir auf einer Messe schon mal getroffen, viele zufriedene Kunden von ihr kennengelernt und fleißig Bilder bei FB gelikt. Ausserdem sah sie so aus, als könnte sie nichts aus der Ruhe bringen.

Gesagt, getan. Annett kontaktiert, Datum abgesprochen, Wunschlocation abgeklärt bzw. die Richtung in die es gehen sollte und ein paar Wochen später haben wir uns dann hochmotiviert am Hafen in Ovelgönne getroffen. Klasse war, dass Annett anscheinend wirklich super Connections zum Wettergott hat. Obwohl es die Tage davor immer so durchschnittlich war, schien das mit Abstand der schönste Tag des Spätsommers zu werden. Das hatten natürlich nicht nur wir entdeckt, sondern auch gefühlte 5000 andere Menschen und Hunde, die dort auch rumliefen. 

Na das könnte ja heiter werden. Ich hatte mir schon Verstärkung in Person meiner besseren Hälfte mitgenommen und eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin trafen wir mit Nane und Chewy im Schlepptau in Ovelgönne ein. Aufgrund meiner Begeisterung für Fotos von meiner Person, war meine Laune auf dem Gefrierpunkt. Ganz im Gegensatz zu der Außentemperatur. Nane und Chewy waren so entspannt wie zwei Wüstenrennmäuse auf Koffein und mein armes Herzblatt musste sich ein bisschen schlechte Laune gefallen lassen. 

Gut, dass Annett auch etwas eher kam, so dass wir gleich loslegen konnten. Bepackt mit zwei riesen Taschen begrüßte sie uns herzlich und nahm mir so schon mal die erste Aufregung. Die Tatsache, dass sie selber Fellnasen hat und schon lange im Geschäft ist, waren ein weiteres Plus.

Nachdem ich kurz erwähnen musste, dass Nane, Chewy und ich, so ein Shooting noch nie gemacht haben und sozusagen das Gegenteil von entspannt und cool sind, legten wir los. Und es kam, wie es kommen musste. Unsere Fellnasen konnten sich für das Wasser, die Schiffe, die Menschen, andere Hunde, lustige Vögelchen....aber nicht fürs still sitzen und in die Kamera lächeln begeistern. Leicht angespannt, versuchte ich die Beiden in Postion zu bringen, auch meine bessere Hälfte tat sein bestes, aber das brachte noch viel mehr Unruhe rein. 

Durch ein beherztes Eingreifen von Annett, an dieser Stelle, konnte ein Knäuel aus 8 Hundepfoten, 2 Leinen und mir verhindert werden. Sie hat uns erst einmal in Ruhe erklärt, dass wir ganz entspannt sein sollen, uns ein bisschen zur Location gesagt, wie wir das am Besten machen und langsam Schritt für Schritt die Angst als "Model" genommen. 

Mit jedem Foto, jedem Locationwechsel am Hafen und diversen sehr resistenen "wirlaufenjetztdurchsbildegalwasihrdamacht" Leuten wurde die Stimmung lockerer und besser. Unser Plan ging trotz der anfänglichen Bedenken doch auf. Das Wetter war ein Traum, die Fotografin ein Profi mit Nerven aus Stahl, einem lustigen Schnack auf den Lippen der mich total entspannte und Fellnasen, die nach den ersten aufregenden Fotos auch immer lockerer wurden...Meine anfägliche Sorge, ich könnte eventuell am nächsten Tag in der Bild stehen, weil ich rückwärts ins Hafenbecken gezogen würde, war auch unberechtigt und so entstanden wundervolle Bilder, die ich nach einigen Tagen auswählen konnte. 

Sie waren sogar so gut, dass ich mich einfach nicht entscheiden konnte und die Menge der Bilder die ich auswählte, nicht gerade klein war.

Fazit: Location Hamburger Hafen - top Auswahl der Fotografin, Stimmung am "Set" - großartig und Fotos einfach spitze! Liebe Annett, immer wieder gern und bis zum nächsten Mal üben wir auch noch posen und still sitzen.... DANKE!

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