Fellwechsel - Über den richtigen Umgang mit Hundehaaren

Fellwechsel - Über den richtigen Umgang mit Hundehaaren

Durch die milden Temperaturen des Winters haaren viele Hunde schon seit Dezember - alle anderen beginnen jetzt damit!

Überall liegen und fliegen Haare herum und schaffen es seltsamerweise auch in die frisch bezogenen Betten und die hintersten Ecken der Schränke. Es nervt! Doch der Hund kann natürlich nichts dafür - es ist der Mensch, der Maßnahmen ergreifen muss.

Nicht alle Hunde haaren gleich viel

Eigentlich verlieren Hunde das ganze Jahr über Fell, mal mehr, mal weniger - es sei denn sie haben einen chinesischen Nackthund, eine Rasse, die ihre Besitzer übrigens mit einem ganz bezaubernden Charakter verzaubert. Dies sind jedoch die einzigen wirklich hypo-allergenen Hunde, alle anderen haben Haare, und verlieren sie auch. Doch warum ist das so?

Hundehaare schützen den Hundekörper und regulieren die Temperatur. Sie sind von einem Ölfilm umgeben. Im Gegensatz zu menschlichem Haar, wo aus jedem Follikel nur ein einziges Haar wächst, sprießen aus dem Follikeln auf der Hundehaut immer mehrere Haare. Wenn das Haarwachstum aufhört, muss Platz für neue Haare gemacht werden - der Fellwechsel beginnt.

Die Intensität dieser Zeit ist immer rasseabhängig. Hunde ohne Unterfell verlieren grundsätzlich weniger Haare und sind darum auch eher für Allergiker geeignet! Sie haben nur Deckhaare und verlieren darum weniger Fell. Die folgenden Rassen zählen dazu: Yorkshire Terrier, Portugiesischer und Spanischer Wasserhund, Bichon Frisé, Scottish Terrier, Italienischer Windhund, Pudel, Lakeland Terrier, Shih Tzu, Afghanischer Windhund, Zwerg- und Riesenschnauzer. Auch die Chinese Crested Powder Puff, die behaarten "Geschwister" der chinesischen Nackthunde, verlieren nur wenig Fell.

Die folgenden Rassen verlieren jedoch ziemlich viele Haare. Wer stark allergisch ist, sollte sich von ihnen lieber fern halten oder eine Desensibilisierung erwägen. Diese Hunde haben kräftig Unterwolle und haaren wirklich das ganze Jahr stark. Dies sind die "schlimmsten" Vertreter dieser Sorte: Akita, Mops, Welsh Corgi, Bernhardiner, Chow-Chow, Border Collie, Labrador Retriever, Chihuahua, Deutscher Schäferhund, Rottweiler.

Kann man den Fellverlust beim Hund unterbinden?

Nein, das ist leider nicht möglich - selbst regelmäßige Besuche beim Hundefriseur helfen da nicht weiter. Das einzige, womit man den Haarverlust etwas eindämmen kann, ist regelmäßiges (tägliches) Bürsten. So kann man einen Teil der Haare eben schon ausbürsten, bevor sie auf dem Boden, in der Wäsche und in allen Ecken landen. Hundebesitzer werden jedoch zustimmen wenn sie hören, dass man leicht den Eindruck bekommen kann, es gebe einen unendlichen Nachschub bei den Hundehaaren. Man bürstet und bürstet, und es wird nicht weniger!

Die zweite Sache, und das ist besonders für leicht allergische Menschen interessant, die dennoch einen Hund haben wollen, ist ein wirklich kräftiger Staubsauger, der gerade dafür ausgelegt ist, alle Hundehaare zuverlässig aufzusaugen.

Hier hat sich der Pro Animal Tierhaarstaubsauger von Bosch bewährt, der schon manchen Hundefreund davor bewahren konnte, seinen Liebling wegen einer Unverträglichkeit abgeben zu müssen. Wer mindestens einmal, besser noch zweimal täglich mit diesem Gerät staubsaugt, kann sich auf eine hygienische Reinheit des Bodens OHNE fliegende Hundehaare verlassen.

Denn auch wenn sie manchmal schrecklich haaren, haben wir sie doch auch unendlich lieb und da ist das ein oder andere Hundehaar, dann halt Teil der Deko!

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